FACTS Fall 2018 (29.9.-30.9. Ghent, Belgium) - Bericht ^^

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Blacky Smith
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FACTS Fall 2018 (29.9.-30.9. Ghent, Belgium) - Bericht ^^

Beitrag von Blacky Smith » So Okt 07, 2018 9:35 am

So, nachdem ich es endlich wieder geschafft habe, mich einloggen zu können - nachdem ich irgendwie dauernd mein PW vergessen hatte, selbst nachdem ich es vor Wochen schon einmal geändert hatte - bin ich mal so frei, und kopiere meinen "kleinen" Bericht von letztem Samstag hier rüber :D

Letztes Wochenende war in Belgien, in der durchaus niedlichen Stadt Gent (bzw. Ghent) die 31. FACTS-Convention. Und unter anderem waren ja auch zwei Leute aus zwei unserer Lieblingsserien da. Nämlich John Barrowman und David Tennant. Natürlich musste klein Blacky da ja unbedingt hin.... Natürlich bequatscht klein Blacky jene Freundin (Rebekka), die 2011 schon mit ihr verrückterweise für zwei Tage nach London gedüst ist, um mit ihr zusammen Much Ado About Nothing anzugucken!

So, und jetzt zitiere ich mich mal einfach selbst aus einem anderen Forum, weil ich zu faul bin, alles noch einmal zu tippen :P :irre:
Meine Concompanion kommt aus der Nähe von Dresden und ist am Donnerstag zu mir hier hoch nach Winsen (Luhe) gefahren. Das sind um die 5 Stunden, wenn man ohne Pause durchfährt (so wie sie es tat).

Freitag, 28. September
Um halb elf herum ging unsere Tour nach Belgien los. Winsen liegt etwa 30 bis 40 Kilometer südlich von Hamburg. Und wo Hamburg liegt, wissen ja sicherlich die meisten: weit oben im Norden Deutschlands, kurz vor/direkt an der Mündung der Elbe in die Nordsee. Wir sind NICHT mit meiner miniTARDIS gefahren, sondern mit dem 'Batmobil' (is'n KIA, erinnert aber wegen der dunkelgrauen Farbe und der Größe doch sehr daran. Und ich kann mir den richtigen Namen einfach um's Verrecken nicht merken...) meiner Concompanion - aus dem Grund, weil sie seitdem sie ihren Lappen hat (10+ Jahre) nur Automatik fährt und nicht mehr Schaltgetriebe. Es wäre daher einfacher gewesen bei einem Fahrerwechsel, wenn ich fix Automatik gelernt hätte, als sie auf Krampf versucht hätte das Schaltgetriebe wieder zu begreifen. Außerdem ist meine kleine blaue Knutschkugel von Renault etwas sensibel. Anyway.
Wir sind mit zwei etwas längeren Pausen bis nach Ghent gefahren. Erst Richtung Bremen, dann runter bis nach Nordrhein-Westfalen und irgendwo Höhe Mönchengladbach bzw 'n Stück westlich davon ging's für ca 80 Kilometer in die Niederlande. Ich verstehe so langsam, warum mein Vater das Autofahren dort geil findet. Die letzten rund 110 bis 120 Kilometer der 606 km langen Tour, sind wir dann durch Belgien gefahren. Dort hatte es sich allerdings gerne mal etwas gestaut. Autofahren in einer belgischen Stadt war ehrlich gesagt etwas gruselig. Ich saß zwar die ganze Fahrt nur daneben als Beifahrer, aber diese verschlungenen Straßen mit sehr vielen engen Kurven waren echt... woah. Etwas spooky.
Wie sind dann so um 19:30 Uhr herum - also nach 9 Stunden(!) Reise, Navi sagte ursprünglich 6:50 Stunden oder so - an unserer Unterkunft angekommen. War ziemlich cool, mal in einer Art Bienenwabe zu nächtigen. Waren im Hoxel abgestiegen. War fast wie Camping, nur ohne Zelt und angenehmer. Ejal. Wir haben uns zum Abendessen jeder ein Stück Quiche besorgt und eine kleine Packung echter belgischer Waffeln. War echt lecker. Hatte ich zuvor noch nie gegessen.



Samstag, 29. September
Um sechs Uhr weckte der TARDIS-Wecker meiner Concompanion aus dem doch eher nicht ganz so guten Schlaf. Am Abend zuvor hatten einige französisch-sprachige Jugendliche noch bis 0 Uhr Radau gemacht und sich extrem laut unterhalten, bis einem anderen Gast der Kragen geplatzt war und um 4 Uhr gab's ein ähnliches Problem erneut... Wir gingen Duschen und schwangen uns danach in unsere Cosplays. Ich in meinen zehnten Doctor und meine Companion in ihr wirklich wundercooles TARDIS-Kleid. Um acht herum sind wir dann zum Auto. Kaum waren wir dabei einzusteigen, sprach uns jemand in einem Doctor Who Shirt auf niederländisch an. Meine Companion, die Human TARDIS, gab zu verstehen, dass er bitte auf englisch wechseln möge. Tat er dann auch. Er fand ihr Kleid geil und meinte dann, er sei um sechs Uhr vom Geräusch der TARDIS geweckt worden, was ihn voll verwirrt hatte. Er dachte, der Doctor sei schon gelandet (woraufhin ich ein sehr keckes "Yep, he did" von mir gab) und fragte, ob wir das gewesen seien. Wie bejahten, er fand's cool und wir unterhielten uns noch kurz. Er wünschte uns viel Spaß und ging zu den Duschen. Wir fuhren derweil zum Messegelände. Dort sortierten wir uns auf dem Parkplatz des Messegeländes ein. Weil wir so früh da waren, bekamen  wir auch noch einen. Einlass war erst um zehn und es war gerade mal erst 9 Uhr, aber das war egal. Wir frühstückten, soweit es ging - vor Nervosität bekam meine Companion nur wenig bis nichts runter - und machten dann mit den Cosplayvorbereitungen weiter. Meine Companion hatte sich die Tage zuvor ihre Haare türkis gefärbt, damit's besser zur TARDIS passt und noch Make-Up-technisch sehr viel Mühe reingelegt (blaue Lidstriche, die teils wie Zahnräder aussahen, blaue Wimperntusche, blauen Rouge(!) auf den Wangen, Lippenstift und ich hab ihr dann in Circular Gallifreyan noch auf die Wangen was schreiben müssen (Einmal 'Doktor' und einmal 'Infinity')). Danach haben wir alles zusammengekramt und aufgeteilt, was wir auf der Con brauchten (Tickets, Autogrammvorlagen, Proviant, ihre Spiegelreflexkamera, etc.). Ich schwang mir meinen tollen neuen Tenth Doctor Coat über und habe alles an wichtigem Kleinkram (Sonic Screwdriver, Brieftasche, Handy, Brille im Etui) in die Manteltaschen ausgelagert, was extrem praktisch war. Etwas gestresst sind wir dann anderen Grüppchen zum Eingang gefolgt. Gestresst deswegen, weil wir ein ganz dringendes natürliches  Bedürfnis verspürten *hüstl* ( "Ich muss auf Klo, wo ist denn hier eine Toilette?! Ich mach mir gleich in die Büchs!" )

Im Anschluss ans erlösende Klo standen wir in der sehr langen Einlassschlange für die Leute mit den Cosplayer-Tickets. Es ging langsam voran, aber man sah dadurch eben auch andere interessante Kostüme. Ich habe glaube ich zwei oder drei dreizehnte Doctor(inn)en gesehen, die wirklich sehr schick aussahen. Man kann davon halten was man will, aber die sahen echt klasse aus. Beim Einlass gab es dann noch Taschenkontrolle. Ich konnte meine Umhängetasche ja schnell üffnen und war auch entsprechend sehr kooperativ. Bei meiner Companion haben sie den Rucksack sogar selbst wieder brav zugemacht nach dem Durchsuchen. Fand ich cool. Gab's damals in Leipzig nicht, sowas nettes. Nach dem Einlass sind wir zur Halle mit den Gästen und waren spontan leicht verwirrt, weil es nicht sofort ersichtlich war, dass da wirklich mehrere Schlangen stehen. Haben uns dann an das lange Ende der Tennant-Autogramm-Schlange angestellt - kurz Ducky begrüßt in der Schlange im Vorbeigehen :P - und eben gewartet.

Irgendwann so um 11:20 Uhr herum waren wir auch dran. Das weiß ich nur so genau, weil ich ständig auf die Uhr sah, da ich wusste, dass David Tennant um 11:30 den ersten Photoshoottermin hatte. Und ich bin wandelndes Zeitmanagement. Ich bin bei solch strickten Terminen und straffen Programmen gern etwas übervorsichtig und penibel und glotze entsprechend viel auf die Uhr. Jedenfalls... Je näher wir diesem Tisch gekommen waren, umso nervöser wurden wir. Meine Companion fragte mich, ob sie zuerst gehen solle, woraufhin ich natürlich einfach nur ein trockenes "Ladies first" von mir gab mit entsprechender, vorlassender Geste. Ich kassierte ein belustigtes "Du Arsch!" von ihr dafür :'D
Sie bekam kaum einen Ton vor David raus, aber das war kein Problem, denn unser lieber Mister Tennant ging damit sehr charmant und locker um und hat von sich aus ein bisschen was erzählt. (Und beim Unterschreiben gute fünf bis sechs Mal ihren Namen genannt, was überaus geil klang, weil er das R am Anfang ihres namens so schön typisch schottisch gerollt hat. Wir haben hinterher gescherzt, dass das nächste Kind, sofern es eins geben wird und es ne Tochter wird, es wohl ihren Namen in der Schreibversion tragen wird *kicher**
Und dann kam dieser verdammte Moment. Ich bin seit 2008 Whovian, habe mit dem zehnten Doctor angefangen, habe mich viel mit seinen anderen Arbeiten befasst und er war für mich damit so ein bisschen wir ein lebendiges Antidepressivum, weil er mich - neben Stephen Fry, Hugh Laurie und meinen Freunden - sehr gut aus meinem damals sehr beschissenen Leben geholt hat. Er hat mich wieder zum Lachen, Lächeln  und sogar Grinsen gebracht. Dieser Mensch ist einfach ein Held für mich. Ich stand also mit rasendem Herzen vor diesem Tisch, habe gezittert wie Espenlaub und musste ziemlich schlucken, weil ich einen dicken Kloß im Hals hatte. Meine Stimme fing an zu zittern und meine kompletten Englischkenntnisse wollten aus meinen Ohren rausfließen und im Boden verschwinden. Ich war so froh, dass ich den Satz, dass ich auf diesen Moment schon seit zehn Jahren warte, nicht nur sehr gerade, korrekt und deutlich genug herausgebracht habe, sondern auch ohne dabei sofort loszuheulen vor Freude. Mir wollten danach nur echt die Knie versagen, weshalb ich mich kurz mit beiden Patschehändchen am Tisch abgestützt hatte. Er hatte mir die Nervosität dann ziemlich gut genommen, indem er meinte, dass ich wirklich "lovely" in dem Outfit aussehe, mich also für den Anlass (zehn Jahre!!) sehr gut angezogen hätte und mich fragte, ob mir in der ganzen Montur mir Mantel, Anzug und Hemd sehr warm seie. Ich bejahte das, woraufhin es hieß, das käme ihm bekannt vor. Er hat sich dafür bedankt, dass ich da war, mir die Hand gegeben und sich sehr darüber gefreut, dass wir ihm eine dritte Kopie der Vorlage, die ich gebastelt habe, überlassen haben (wir hatten da selbst noch ein paar draufgeschrieben und die auch unterschrieben, einfach weil wir's irgendwie cool fanden von der Idee her).

Ich war danach echt fertig mit den Nerven, im positiven Sinne. Wir stellten uns anschließend in die deutlich kürzere Schlange von John Barrowman. Nervosität war noch da, aber nicht mehr so krass wie bei David. Dieses Mal ging ich vor und meine Companion übergab nach ihrem Autogramm die dritte, von uns signierte und bekritzelte Vorlage. Als John die Vorlage sah, gab er einen sehr faszinierendes, quietschendes Geräusch von sich. Im Gegensatz zu David fing er mit uns kein Gespräch direkt an, dankte aber dafür, dass wir da sind, etc. - aber ohne Handschlag oder ähnliches. Als meine Companion ihm dann die geschenkte Vorlage gab, bedankte er sich, sah sich das an und überflog es kurz, und meinte, er freue sich sehr drüber. Im direkten Vergleich zu David wirkte dieser Moment aber ehrlich gesagt ziemlich ernüchternd. Es wirkte zu routiniert bei ihm. Die Ausstrahlung war auch eine ganz andere. Aber gut, kommt vor.

Wir bewegten uns anschließend zur Main Stage, setzten uns dort hinten auf den Boden, weil noch das Panel von Jennifer Morrison lief, was uns jetzt nicht so reizte, und aßen erst einmal zum Mittag. Danach haben wir versucht möglichst gute, weit vorn liegende Plätze zu ergattern, weil wir uns ja unbedingt Johns Panel "Anything Goes" ansehen wollten. Gelang uns auch. Wir waren im Block rechts von der Bühne, relativ weit vorn und ich saß direkt am Gang, meine Companion rechts von mir. An und für sich war das Panel schon cool, versteht mich bitte nicht falsch, aber... ich habe durchaus manchmal einen derben Humor, aber manche Sachen fand selbst ich etwas zu krass, zu überhoben und streckenweise auch zu narzisstisch. Ich hatte am Ende, als John gesungen hat, zwar fast Pipi in die Augen und auch 'ne wahnsinnige Gänsehaut, aber ich musste das Panel erst einmal verdauen. Wir hatten beide danach ehrlich gesagt eine gewisse Barrowman-Übersättigung. Man hat von manchen seiner Helden ja manchmal eine gewisse Vorstellung bis Illusion und eben auch Meinung, die bei uns leichte Risse bekommen hatte. Aber gut, konnte ja nur noch besser werden, nich'?

Wir sind also zurück in die Gästehalle gestreunert und haben uns in die Schlange vom zweiten Photoshoot von David Tennant angestellt. Die Schlange war zwar schon relativ lang, aber es ging dennoch gut voran, als die Zeit für's Shooting (14:30) gestartet hatte. Ich war nur dezent verwirrt und irritiert, wiel bei mir die Meldung nicht angekommen war, dass Ducky den Shoot sausen lässt für's Autogramm von Jennifer. Man konnte nämlich als Ticketinhaber noch bis zu drei wietere Menschen mit auf's Foto nehmen. Wenn man das Fototicket online gekauft hatte, was wir getan haben, gab es nicht nur einen Ausdruck, sondern auch eine digitale Kopie. Letztere wird angeblich im Laufe der Woche an meine eMailadresse geschickt werden.
Anyway. Wir überlegten, während wir immer näher kamen, was genau wir machen wollten auf dem Foto. Wir entschieden uns für eine klassische "einer links, einer rechts von ihm"-Positionierung und einigten uns darauf, dass wir David meinen Plüschdalek (namens Dave!) in die Pfoten drücken werden und einen von den plüschen Begleitern meiner Companion. Es war wirklich genial, als wir dann dran waren. Da fragte David, ob er den Dalek halten sollte. Ich bestätigte das nickend und bejahend. Dann drehte er sich zu meiner Companion um, deutete auf ihren Teddy in Uniform und Kilt und sagte voller Begeisterung und Enthusiasmus "and the Scottish Guard!". (
Man muss dazu sagen, dass David anscheinend schon am Autogrammtisch einen sehr neugierigen Blick auf "Humphrey the Brave" (ein Teddy in der Uniform und im Kilt einer schottischen Garde; original aus Edinburgh!) geworfen hatte. Zumindest war uns das so vorgekommen.)
Und dann standen wir da halt, grinsend, lächelnd und vor Freude sehr strahlend. Was ich persönlich aber am schärfsten fand, war die Tatsache, dass David leicht in die Knie gegangen ist. Meine Companion und ich sind beide nicht gerade die größten Mädels. Sie ist 1,55m (gut, mit den Stiefel waren's vllt 1,65) und ich um die 1,59m bis 1,60m und David hat nunmal 'ne Größe von 1,85m. Das ist ein sehr extremer Unterschied. Darum fand ich das ja gerade cool!
Nach dem Foto stellte ich mich in die Abholschlange vom Ausdruck und meine menschliche TARDIS ging schon mal vor zur Fotoschlange von John. Ich folgte einige Minuten später strahlend mit dem Ausdruck vom Foto, es immer noch nicht fassen könnend.

Die Fotoschlange von John ging sehr, sehr langsam voran. Keine Ahnung warum. Es wurde langsam etwas eng. Denn direkt im Anschluss kam ja das Panel von David. Photoshoot sollte bis 16:15 gehen, Panel fing aber auch 16:15 an. Wir wurden leicht nervös diesbezüglich. Es ging dann aber irgendwann doch gut voran. Wir einigten uns darauf, dass wir die gleiche Aufteilung wieder nehmen würden, nur dass wir ihm eben meinen Dalek und den anderen plüschigen Begleiter von meiner Companion nehmen würden. Wir waren leicht verwirrt, als wir näher an die Photobooth kamen und uns die dortigen Conhelfer sagten, dass John bitte nicht im Gesicht berührt werden wolle. Wir guckten etwas sehr irritiert, weil wir uns ernsthaft fragten, warum man sowas denn bitte machen solle. Die Dame im TARDIS-Kleid vor uns hat's auch nicht nachvollziehen können.
Jedenfalls... der Shoot mit John war... interessant. Er schnappte sich Dave, legte plötzlich seinen Arm um mich und zog mich echt eng An sich, während er meine Companion fast schon ignorierte. Ich war ein wenig überrumpelt davon. Ich hatte zwar gesehen, dass er die junge Frau vor uns sogar richtig umarmt hatte für's Foto, aber damit hatte ich nun nicht gerechnet bei einem Bild mit 'ner Person mehr. Ist aber dennoch ein nettes Foto geworden. Das Original, also den Ausdruck, hat meine Companion dann abgeholt. Sie drückte mir Humphrey in die Hand und meinte, ich solle schonmal vorlaufen zum Panel. War schon 16:03, sie komme nach.

Ich bin also, obwohl meine Beine langsam echt meckerten und ich doch etwas zu dehydrieren begann, sehr flink zur Main Stage und... wäre vor Schock fast wieder rückwärts rausgelatscht. Die Halle war bereits rappelvoll. Die Luft war feucht und stank nach Schweiß. Man hätte sie mit einem Messer schneiden können. Ich habe es irgendwie geschafft mich im Publikumswechsel zumindest bis zur Mitte eines Gangs vorkämpfen zu können, musste aber fast das ganze Panel über stehen. Ich hatte größere Menschen vor mir, was ich echt suboptimal fand. Meine Companion schrieb mir später, sie stehe am Rand. Sie hat einiges vom Panel gefilmt, aber nicht alles. Ich wollte gern eine Frage stellen und habe mir beide Arme etwas blutleer gemeldet (und dabei immer noch Dave, den Dalek hochgehalten, um zumindest ein paar Zentimeter größer zu werden und aufzufallen), aber es half nichts. Ging den Leuten im Publikum, die sich sogar mit einem Schwert gemeldet hatten, nicht anders. War dennoch ein schönes Panel. Ich war danach nur vollkommen erledigt. Ich habe geschwitzt wie Sau, meine Beine taten weh, meine Arme taten weh, der Mantel fühlte sich immer schwerer an... meine Tasche auch... Dennoch habe ich mich, nachdem ich mich mit Flüssigkeiten versorgt hatte. mit meiner Companion in die Autogrammschlange für Tom Felton gestellt, da sie gerne eines haben wollte. Eigentlich sollte seine Signiersitzung von 17 bis 19 Uhr gehen, aber vorher hatte er 'ne Stunde lang Shooting. Ich schätze, auch da gab es Druckerprobleme (ich erfuhr später, dass einer davon schon bei Johns Shooting ausgefallen war), weshalb er erst um 18 Uhr herum am Tisch auftauchte. Meine Companion zahlte noch extra für'n Selfie und ich durfte das Foto mit ihrem Handy aufnehmen. Sie war sehr glücklich. Ich muss aber sagen, dass ich es echt etwas arg happig finde, dass man für ein verdammtes Handyfoto den gleichen Preis hinlegen soll, wie für's Autogramm. Bei John stand das so schon da, bei Tom auch. Als ich gehört habe, dass beispielsweise Jennifer das gratis machte, war ich etwas perplex. (Zur Info, John kostete 45 Euro, Tom 70. Meine Begleiterin gab also 140 Euro für ein Autogramm und ein Handyfoto aus. Das ist heftig, Alter!)

Joa. Danach waren wir eigentlich auch durch. Wir trafen noch Ducky, der auf seine Concompanion wartete und den Rest kennt ihr ja schon. Wir sind später im Hoxel dann einfach nur noch nach dem Umziehen kaputt ins Bett gekippt.


Sonntag, 30. September
Heimreise zurück nach Deutschland. Zurück nach Winsen an der Luhe. Wir kamen weitaus besser durch als auf dem Hinweg. Wir waren wieder ca. halb elf gestartet, waren aber schon kurz nach siebzehn Uhr bei mir zuhause. Frühstück hatten wir uns noch im Hoxel organisiert gehabt (Brötchen, Croissants, 'ne Rosinenschnecke, sowas halt...) und unterwegs gegessen. Bei mir zuhause hatten wir dann noch einmal einen Lieferdienst bemüht, weil wir nach dem Sparflammenfutter der Tage gerne was ordentliches - und ungesundes  :D - haben wollten.


FAZIT
Geile Con. Hat sich definitiv gelohnt. Allerdings war es ein sehr straffes Programm, weshalb wir leider nicht viel gesehen. Sollten wir das irgendwann wieder machen, nehmen wir wirklich beide Tage mit und planen ggf. noch einen Tag zusätzlich in Ghent selbst ein.
So. Wer sich bis hierhin durchgequält hat, erhält zunächst einen Keks:
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Und als kleinen Bonus stelle ich hier noch etwas rein, was ich sonst nur persönlich teile, da ich es nicht in die sozialen Medien stellen möchte... Dafür waren die Momente für mich - für Rebekka und die Plüschcrew natürlich auch! - einfach zu fanastisch, magisch und im Falle von Mr. Tennant auch zu teuer :bgrin: :bgrin2:
Trotzdem geht es hier einmal zum Foto von mir mit dem abgeholten Foto vom SHoot mit David: Hallo, ich bin ein Link!
Und hier zur digitalen Version vom Foto mit John Barrowman!: Hi, ich bin auch ein Link!

Eventuell durchwühle ich im Laufe der nächsten Tage noch die ganzen Fotos von Rebekkas Handy, die ich mir ziehen durfte, sowie die wneigen von meinem Telefon, und setze die hier dann auch noch rein ;)
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Re: FACTS Fall 2018 (29.9.-30.9. Ghent, Belgium) - Bericht ^^

Beitrag von Viskey » Mi Okt 10, 2018 10:49 am

Meh, keine Zeit zum Lesen, Mittagspause ist rum!

Aber die Fotos gingen noch. Hach, ich bin neidisch.

Yeti
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Re: FACTS Fall 2018 (29.9.-30.9. Ghent, Belgium) - Bericht ^^

Beitrag von Yeti » Mi Okt 10, 2018 3:28 pm

Hm, lecker Keks.
Gnaaa, coole Fotos, aber das mit David ist unumstößlich der größere Knaller!
Ihr seht echt Hammer aus!

Naja, einerseits ein bisschen ernüchternd und seltsam, das mit John B., aber andererseits weiß man auch nicht, was so ein Star an so einem Tag schon hinter sich hat. Never meet your Heroes trifft auf jeden Fall trotzdem nicht zu, denn ich bin mir sicher, dass ihr das Treffen mit David nicht bereut!

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Re: FACTS Fall 2018 (29.9.-30.9. Ghent, Belgium) - Bericht ^^

Beitrag von Viskey » Do Okt 11, 2018 10:29 am

so, heute in der Mittagspause ging sich's aus. :bgrin:

Freut mich, dass du eine schöne Zeit gehabt hast, aber ich stelle für mich (mal wieder) fest, dass so eine Con für mich nichts wäre.

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Re: FACTS Fall 2018 (29.9.-30.9. Ghent, Belgium) - Bericht ^^

Beitrag von Blacky Smith » Fr Okt 12, 2018 7:19 pm

Yeti hat geschrieben:
Mi Okt 10, 2018 3:28 pm

Naja, einerseits ein bisschen ernüchternd und seltsam, das mit John B., aber andererseits weiß man auch nicht, was so ein Star an so einem Tag schon hinter sich hat. Never meet your Heroes trifft auf jeden Fall trotzdem nicht zu, denn ich bin mir sicher, dass ihr das Treffen mit David nicht bereut!
Ich hätte David echt zu gerne einfach eingepackt und mitgenommen :D Der war einfach zu goldig. Und gewisse Fragen bzw., Bitten, die natürlich kommen mussten, hat er auch relativ diplomatisch verneint - besonders das allseits beliebte "May I ruffle your hair please?". Rebekka und ich hatten in der Autogrammschlange noch gescherzt, dass ich das auf alle mal raushauen solle, aber ganz ehrlich... nee. Ich bin so schon fast endgültig gestorben als er mir die Hand gab am Ende.

Es gab in Johns Panel ein Mädel, das hat sich bei ihm dafür bedankt, dass er sie immer wieder zum Lachen bringt, obwohl in ihrem Leben derzeit einiges sehr beschissen läuft. Ich glaube ihr Vater hatte 'ne Krebsdiagnose bekommen, wenn ich mich recht entsinne. Und sie wollte von ihm halt wissen, wie er mit sowas denn umgeht, Was denn quasi sein "Coping mechanism" wäre, da bei ihm so manches ja auch nicht ganz rosig verlaufen ist. Er ist, zumindest laut seiner Antwort, ein Vertreter der Methode, das eigene Leid mit dem anderer zu vergleichen und sich daran hochzuziehen, dass es Menschen gibt, die's noch schlechter getroffen hat. Das kann man durchaus so machen, aber ich persönlich hielt das nicht gerade für den besten Rat - aber das ist auch nur meine persönliche Meinung.
(Ich bereue es ein wenig, dass ich mich nicht vom Platz (ich saß direkt am Gang) geschlichen habe, als sie die Bühne verließ, um sie einfach unbekannter Weise in den Arm zu nehmen, weil sie total den Tränen nahe war und echt so aussah, als bräuchte sie noch mal 'ne Umarmung von wem anders.)

Aber ansonsten war's wirklich eine coole Con. Erinnerte von der Aufteilung her, weil es eben in Messehallen stattfand, etwas an die Leipziger Buchmesse, nur eben in extremely nerdy and geeky, als mit Büchern. Mir persönlich war sie fast schon einen Tick zu groß, Rebekka hätte aber durchaus noch mal Bock drauf. Ich kann das noch nicht ganz beurteilen, da ich das noch sacken lassen muss und in zwei Wochen ja auch schon die TimeLash ansteht, auf die ich mich auch schon tierisch freue.
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